Capacity Development

Mehr Kompetenz, mehr Kapazitäten, bessere Strukturen

Capacity Development

Capacity Development fördert Fähigkeiten und Verantwortung. Quelle: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Jedes Entwicklungsvorhaben ist abhängig von den Menschen, die es umsetzen, und den Organisationen, die es tragen. Zudem braucht es förderliche Rahmenbedingungen und verlässliche Strukturen, damit es auch wirklich nachhaltig - noch für nächste Generationen – wirkt. Genau hier liegt die Herausforderung: In vielen Partnerländern reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht aus.

Capacity Development ist daher eine zentrale Aufgabe der deutschen EZ. Mit der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) und der Technischen Zusammenarbeit (TZ) verfügt die deutsche Seite über ein breites Spektrum an bedarfsgerechten Förderinstrumenten, die auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Interventionslogiken dazu beitragen, dieses gemeinsame Ziel zu erreichen (vgl. Gemeinsames Papier von KfW und GIZ zu Capacity Development).

Auf verschiedenen Ebenen ansetzen

Die FZ ist auf der Mikroebene darauf ausgerichtet, die Kapazitäten einzelner Menschen zu erweitern (etwa durch einen besseren Zugang zu Grundbildung, Kleinkrediten, Energie, Jobs etc.). Auf der Meso-Ebene geht es um die Leistungssteigerung von Unternehmen, Organisationen und Strukturen (durch kontinuierlichen Sektordialog und fachliche Begleitung/"training on the job" bei der Konzeption und Durchführung konkreter Vorhaben). Auf der Makroebene geht es darum, förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Entfaltung individueller und systemischer Kapazitäten unterstützen und die Anpassungsfähigkeit von Gesellschaft und Wirtschaft erhöhen (beispielsweise durch die Unterstützung von makroökonomischen oder sektoralen Reformprogrammen).

Damit erzielt die FZ weit über die Finanzierung einzelner Vorhaben hinaus nachhaltige Wirkungen.


Weiterführende Informationen

Stand: Juli 2011