Engagement der KfW Entwicklungsbank
Drittgrösster Finanzier von erneuerbaren Energien
Die Förderung einer umweltschonenenden und nachhaltigen Energieversorgung in Entwicklungsländern spielt für die KfW eine besonders große Rolle. Während der letzten fünf Jahre beliefen sich die Zusagen der KfW in diesem Bereich auf 3,8 Milliarden Euro. Allein im Jahr 2010 entfielen mehr als ein Drittel aller Zusagen der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) auf die erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.
FZ-Zusagen im Energiesektor
Von der KfW geförderte Energieprojekte umfassen die gesamte Bandbreite der Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie – in einem geringeren Maße – die Versorgung mit Haushaltsenergie. Auch die Förderung adäquater Rahmenbedingungen kann Bestandteil eines FZ-Vorhabens sein. Der Löwenanteil der Zusagen zwischen 2006 und 2010, entfiel mit ca. 54 Prozent auf die Stromerzeugung (netzgebunden und netzfern). Erneuerbare Energien gewannen und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2010 wurden 1278 Millionen Euro (75 Prozent der Gesamtzusagen im Energiebereich) für erneuerbare Energien vergeben. Laut Global Status Report 2011 von REN 21 gehört damit die KfW Entwicklungsbank zu den weltweit drei größten Finanziers für erneuerbare Energien in Entwicklungsländern.
FZ-Zusagen nach Förderbereich
Die 2010 von der KfW zugesagten Energievorhaben leisten mit Einsparungen von etwa 7,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. 7,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Einsparung - das entspricht dem Verbrauch einer Stadt wie Frankfurt (im Jahr 2008, ohne Sektor Verkehr). Insgesamt profitieren durch die Zusagen im Bereich Energie aus dem Jahr 2010 etwa 21 Millionen Menschen von einer verbesserten Energieversorgung.
Weiterführende Informationen
Stand: Juli 2011