Aserbaidschan

Landkartenausschnitt Aserbaidschan

Landkartenausschnitt Aserbaidschan. Quelle: KfW

Landesinformation:

Wie Phönix aus der Asche

Aserbaidschan grenzt im Osten an das Kaspische Meer. Nachbarn sind im Norden Russland, im Süden Iran und im Westen Georgien und Armenien. Über die Exklave und autonome Republik Nachitschewan, die durch einen armenischen Gebietsstreifen vom aserischen Kernland getrennt ist, grenzt Aserbaidschan auch an die Türkei. Die Landfläche beträgt 86.600 Quadratkilometer, wobei rund 20 Prozent seit dem aserisch-armenischen Krieg Anfang der 90er Jahr um die Region Berg-Karabach von Armenien besetzt sind. Aserbaidschan verfügt über reiche mineralische Vorkommen, besonders Öl und Gas, aber auch Metalle, sowie gutes landwirtschaftliches Potential. mehr


Förderschwerpunkte:

Annäherung an Europa

Die bilaterale Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) zwischen Deutschland und Aserbaidschan hat im Jahr 1995 begonnen und wird von der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Seit 2001 wird die FZ mit Aserbaidschan durch die regionale Kaukasusinitiative (KI) des BMZ ergänzt. Als die bilaterale Zusammenarbeit kurz nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Unabhängigkeit Aserbaidschans begann, war die deutsche Seite zunächst hauptsächlich in der Nothilfe beziehungsweise der Deckung der Grundbedürfnisse aktiv (z.B. im Rahmen der Flüchtlings- oder Energienothilfe). mehr


Projekte und Programme:

Mikrokredite schaffen neue Perspektiven

Die Privatwirtschaft im Kaukasus braucht leistungsfähige Banken als Finanzierungspartner für den Wirtschaftsaufbau. Nur damit können die notwendigen Arbeitsplätze geschaffen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessert werden. Eine unkomplizierte und schnelle Vergabe von entsprechenden Geschäftskrediten ermöglicht die Gründung, den Erhalt und den Ausbau von kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) in Aserbaidschan. Dafür steht die AccessBank mit ihren etwa 30 Filialen und mehr als 1.000 Mitarbeitern. mehr

Schutz natürlicher Ressourcen

Die Region Samur-Yalama liegt im Norden Aserbaidschans an der Grenze zu Russland. Das Gebiet verfügt über eine einzigartige Artenvielfalt und ist reich an natürlichen Ressourcen. So birgt es das letzte Stück Eichenwald am aserischen Küstenstreifen des Kaspischen Meers und umfasst Feuchtgebiete, die ein wichtiger Lebensraum für bedrohte Fischarten und Zugvögel sind. mehr

Bessere Versorgung für Ganja und Sheki

Die Städte Ganja und Sheki liegen im Nordwesten Aserbaidschans. Mit 350.000 Einwohnern ist Ganja nach der Hauptstadt Baku die zweitgrößte Stadt des Landes und verfügt neben einem industriellen Schwerpunkt über wichtige Handelsmärkte und mehrere Universitäten. Die Stadt Sheki hat 70.000 Einwohner und besitzt touristisches Potential, da sie für ihr Landschaftsbild, die Seidenproduktion sowie ihre kulturhistorischen Bauten bekannt ist. mehr