Tadschikistan
Landkartenausschnitt Tadschikistan. Quelle: KfW
Landesinformation:
Ursachen und Folgen der Armut bekämpfen
Tadschikistan erlangte 1991 seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion und ist seitdem laut Verfassung eine demokratische Präsidialrepublik. Die Verbesserung der Sicherheitssituation seit Ende des Bürgerkrieges 1997 ging einher mit der stetig zunehmenden Machtkonzentration in der Person des Präsidenten. Imomali Rahmon ist seit 1994 in dieser Position und wurde im November 2006 für einen Zeitraum von sieben Jahren wiedergewählt. mehr
Förderschwerpunkte:
Wirtschaft, Gesundheit und Bildung fördern
Nach dem totalen Zusammenbruch der tadschikischen Volkswirtschaft in den 90er Jahren wuchs das Bruttoinlandsprodukt in den letzten sieben Jahren wieder mit hohen Raten von durchschnittlich neun Prozent jährlich. Dennoch ist die wirtschaftliche Lage weiterhin schlecht, viele Probleme bestehen nach wie vor. mehr
Projekte und Programme:
Mit wenigen Mitteln viel anstossen
Es ist kein einfaches Leben, das die Menschen in Tadschikistan führen. Mit 480 Euro durchschnittlichem Pro-Kopf-Einkommen im Jahr 2009 liegt das Land im internationalen Vergleich mit 213 Ländern an 183. Stelle. Weil Arbeitsplätze fehlen, verlassen viele Tadschiken ihre Heimat und arbeiten in den Nachbarländern. Von ihren Rücküberweisungen nach Hause leben viele Familien. mehr
Moderne Standards im Kampf gegen Tb
Die Tuberkulose-Situation in Tadschikistian ist heikel: Aufgrund von Behandlungs- und Diagnosefehlern in den 1980er und 1990er Jahren hat sich die Lage weiter verschärft, da es nun auch immer mehr Kranke mit multiresistenten Tuberkulose-Erregern gibt. Verlässliche Daten gibt es dazu zwar nicht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass zwischen fünf und 15 Prozent aller Neuerkrankten und zwischen einem Viertel und fast der Hälfte aller Wiedererkrankten betroffen sind. mehr