Unser Engagement

International geschätzt: Die Klima-Kompetenz der KfW

Schattenriss zweier Menschen vor einem Stausee

Die KfW Entwicklungsbank arbeitet eng mit ihren Partnern zusammen. Quelle: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Der Schutz der Umwelt, das Vermindern von Treibhausgasemissionen sowie die Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels berühren viele Förderbereiche der KfW Entwicklungsbank – von der Energie- und Wasserversorgung, der Stadtentwicklung und Mobilität bis zur Forst- und Landwirtschaft, der Abfallwirtschaft und zum Finanzsektor.

Die KfW Entwicklungsbank arbeitet in den Sektoren auch bei Klima- und Umweltschutz und in der Anpassung an den Klimawandel eng mit den Partnerländern zusammen. Ihr Engagement, ihre langjährige Erfahrung und ihr fundiertes Fachwissen haben sie zu einer international geschätzten und führenden Umwelt- und Klimabank gemacht.

Schwerpunkte unseres Engagements

Im Hinblick auf Klimaschutz ist die KfW seit Jahren besonders in den Sektoren Energie (Regenerative Energien und Energie-Effizienz), Waldschutz (REDD), Abfallwirtschaft und umwelt- und klimafreundlicher Verkehr engagiert. Bei der Anpassung an den Klimawandel setzt die KfW verstärkt ihre Erfahrung in der Finanzierung öffentlicher Infrastruktur und des Managements von Naturressourcen, insbesondere im Wassersektor ein.

Zusätzlich achtet sie besonders darauf, dass Klimarisiken bei der Auswahl von Maßnahmen konsequent betrachtet werden. In vielen Bereichen finanziert sie darüber hinaus den Einsatz von Technologien, die für das Klimamonitoring wichtig sind, zum Beispiel Messtechnik für Grundwasserstände.

Systematische Klimaprüfung aller Vorhaben

Bei der Planung und Umsetzung der Vorhaben im Auftrag der Bundesregierung bringt die KfW Entwicklungsbank ihre Förderkompetenz und ihre Erfahrung in Entwicklungsfragen, aber auch ihre innovativen Ansätze speziell im Klima- und Umweltschutz ein. In allen Vorhaben wird sichergestellt, dass angemessene Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Die guten Kenntnisse der Bedingungen vor Ort, die aus langjähriger Zusammenarbeit mit den Partnerländern gewachsen sind, kommen auch den klimarelevanten Vorhaben zugute. Die Entwicklungsbank nutzt dabei außerdem noch die langjährigen Erfahrungen aus der Fördertätigkeit im Inland bei der Programm- und Projektvorbereitung in Entwicklungsländern.

Alle Vorhaben der KfW Entwicklungsbank werden im Rahmen einer systematischen Klimaprüfung daraufhin untersucht, ob sie einen Beitrag zu Klimaschutz und Klimawandel-Anpassung leisten. Zudem werden Instrumente erarbeitet, die ermöglichen, den aus dem Klimawandel folgenden Risiken der Vorhaben schon bei der Planung entgegen zu wirken. Das kann zum Beispiel heißen, den Standort, die Größe und den Betrieb eines Kraftwerks oder einer Deponie den veränderten Bedingungen anzupassen oder spezielle Investitionen vorzunehmen, die die Verwundbarkeit durch den Klimawandel reduzieren helfen. 

Große Potentiale noch nicht ausgeschöpft

Weltweit gibt es große Potenziale zur Reduzierung von Emissionen von Treibhausgasen, die fast "kostenlos" zu erschließen sind, z.B. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sind in vielen Sektoren möglich und sparen mehr Energie und damit Geld ein, als sie kosten. Dennoch sind viele Potenziale auch in  den Entwicklungsländern noch lange nicht ausgeschöpft, weil bisher fehlende oder falsche Anreize dies verhindert haben. Die KfW unterstützt daher geeignete nationale Klimapolitik-Ansätze. Darüber hinaus werden grundsätzlich immer Maßnahmen gezielt gefördert, die neben Klimaschutz besonders hohe Wirkungen im Bereich Armutsminderung versprechen.


Weiterführende Informationen

Stand: April 2012